ELIZA berichtet:

 

LAND UNTER ....

........... hieß es  heuer vor dem  
26. Donauinselfest in Wien


Es stand tatsächlich auf Messers Schneide, ob das heurige Festival stattfinden könnte, aber der Wettergott hatte doch ein Einsehen und Tausende fleißige Helfer machten es möglich.

Es war wie immer ein Fest der Superlative vom 26. – 28. Juni.

 Ich hatte leider nur am Samstag Zeit und da nur abends, da ich tagsüber mit der Österreichisch-Irischen Gesellschaft das Keltenmuseum in Aspern/Zaya besuchte. Das war aber dennoch günstig, denn der Autobuschauffeur ließ mich auf der Rückfahrt freundlicherweise direkt bei der Insel aussteigen. Die Countrybühne des OMCCA war wegen des Hochwassers etwas verlegt worden und ich kam gerade noch zurecht zu den letzten Liedern der Gruppe NEW WEST.  
 
In der Umbaupause zeigten die MADHOUSE LINE DANCERS ihr Programm und anschließend kam die Band, auf die ich schon seit einiger Zeit neugierig war. Mein Mann Franz hatte sie schon vor einem Jahr live erlebt in Schwäbisch Hall. Hier waren sie also: DAPPER DAN MEN aus Deutschland.

– 4 Männer, 1 Frau mit „good old countrymusic“ und Bluegrass in traditioneller Besetzung: Magnificent Miss 'Queen Mary' K. Hogwallop - vocals, board / Dan Man 'Master T.' Stan Everett McGorman - vocals, guitar / Dapper Dan 'Brave Hunter' Hank Hambone - banjo, mandolin, dobro, harp / Dan Dapper Mr. Vernon  'Birdie' T. Waldrip - fiddle / Dapper  Man Reverend G.G. del Mar - doghouse bass / Soggy Bottom Dog Captain 'Screamin'Jay' Cleggs – back vocals. Und damit eroberten sie auch die Wiener Herzen. Nicht zu Unrecht gewannen sie 2008 in der Pullman City den „traditional country music award“.

 Zugabenwünsche des Publikums wurden gerne erfüllt, doch der Zeitplan musste eingehalten werden. Denn jetzt marschierten zu Dudelsack-Klängen – leider aus der Dose – The Vienna Highland Stompers ein.

Angekündigt wurden sie von einem grünen Waldschratt und vom Publikum begeistert begrüßt. Doch wer nun vielleicht schottische Tänze der Kleidung entsprechend erwartet hatte wurde schnell belehrt.

Es handelt sich hierbei um die erste und einzige reine Männer-Linedancegruppe die vor ca. einem Jahr ursprünglich aus Jux gegründet worden war. Sie machten ihre Sache sehr gut und mit offensichtlichem Spaß an der Freud.

 Zu guter Letzt hörte ich noch eine Gruppe aus Holland: SHADOW CREEK RAMBLERS, ebenfalls mit einem Award der Pullman City in der Tasche als „Best New Coming Band 2008“.

3 Damen und 3 Herren, alle noch sehr jung, und mit folgender Besetzung: Gesang - Sanne Vinke / Gesang und Gitarre - Hanneke Vinke / Gesang und Gitarre - Margaretha Kleine / Sologitarre und Gesang - Olf Meijering / Baß-Gitarre - Jan van der Veen / Schlagzeug - Richard Zwiers.

 Zwei der Sängerinnen (Sanne und Hanneke) konnte ich auch schon live hören im Jahr 2007 in der Pullman City, wo sie als Duo den 2. Preis errangen. Sie sind mir schon damals sehr positiv aufgefallen und auch hier in Wien mit der ganzen Band kamen sie sehr gut an mit bekannten Countrysongs nach eigener Interpretation und mit jugendlichem Elan sehr rockig vorgetragen.

 Danach stand mir nur noch ein 2stündiger Heimweg durch die Menschenmassen, Gedränge und Geschiebe über die Donau bis zur S-Bahn, bevor.

Text und Fotos: Eliza (ACMF-Ambassador für Wien)